| PeNum's Praxis-Tipps - Der Weg zum besserem Verständnis der Technik des Fotografierens |
Kleiner
Leitfaden zum Verkleinern von Fotos
für das Internet
| Einleitung: | |||
| Fotos, die im Internet veröffentlich werden sollen, müssen erst hinsichtlich ihrer Abmessungen, der Dateigröße und der Bildqualität optimiert werden. Denn so, wie sie aus der Kamera kommen, sind sie in den Abmessungen viel zu groß, und ihre Dateigröße beträgt manchmal mehrere MB. Eine Übertragung der Bilddaten über das Internet würde viel zu lange dauern, und auf einem Web-Server würden sie zu viel wertvollen Speicherplatz belegen. Um sie für das Internet vorzubereiten, geht man in folgenden Schritten vor: 1. Verkleinern der Abmessungen 2. Schärfen der Verkleinerung 3. Im komprimierten jpg-Format speichern. Nachfolgend werden die einzelnen Schritte etwas genauer beschrieben und gezeigt, worauf dabei zu achten ist. Die Ursprungsbilder haben eine Abmessung von ca. 2300 x 1700 Pixel und eine Dateigröße von etwa 2 MB. |
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| 1. Verkleinern der Abmessungen: | |||
| Alle Bildbearbeitungsprogramme bieten die Möglichkeit, ein Bild in seiner Größe zu ändern. Dafür werden im allgemeinen die zwei unterschiedliche Methoden 'resize' und 'resample' zur Verfügung gestellt. Hier zwei Beispiele: |
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Die schräg verlaufenden Dachträger und auch die Fugen der Pflasterung auf dem Boden weisen eine grobe klötzchenartige Struktur auf. Außerdem kann man am vorderen Teil der Dachverglasung deutlich Moire-Effekte (Streifenbildung) erkennen, wie man sie auch vom Fernseher her kennt. |
Auch bei diesem Bild ist die Verkleinerung sehr grob ausgefallen. Die Leitungen weisen eine klötzchenartige Struktur auf und der Mast selbst ist kaum in seiner Struktur zu erkennen. |
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| Das Ergebnis der Verkleinerung ist
also nicht sehr ansprechend. Aus diesem Grund sollte man das Verfahren
'resize' nicht verwenden. Verkleinerung mit resample: Resample ist ein langsamer arbeitendes Verfahren, das mit komplizierteren Berechnungen eine Verkleinerung erzeugt. Dabei werden alle Bildpunkte mittels verschiedener mathematischer Verfahren (Interpolation) neu berechnet. Bei einigen Bildbearbeitungsprogrammen kann man zwischen unterschiedlichen Interpolationsverfahren wählen. |
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Die schräg verlaufenden Dachträger behalten ihre Struktur und am ersten Dachsegment sind keine Moire-Effekte zu beobachten. |
Die Leitungen bilden eine feine Linie und die Struktur des Mastes bleibt auch erhalten. |
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| Für welches Interpolationsverfahren
man sich auch entscheidet, das Ergebnis ist in Hinsicht auf das Verhalten
von schräg verlaufenden Linien wesentlich besser. Im Gegensatz zur
Methode resize verliert aber hier das Bild an Schärfe unabhängig
von der gewählten Interpolation. Durch leichtes Nachschärfen
der Verkleinerung erhalten wir aber ein brauchbares Bild. Zum nächsten Schritt: Schärfen |
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