Die richtige Beleuchtung im Fotostudio

Die richtige Beleuchtung im Fotostudio

Grundsätzlich richtet sich die Einrichtung eines Fotostudios danach, ob es beruflich oder privat genutzt werden soll. Wird das Fotografieren nur als Hobby betrieben, benötigt man weniger Geräte und kommt auch mit einem eher kleinen Raum zurecht. Aber selbst Profis vermag ein kleineres Fotostudio zu genügen, wenn sie sich hauptsächlich der Portraitfotografie widmen möchten.

Ganz anders sieht es für einen Fotografen aus, der vorzugsweise Ganzkörperaufnahmen machen wird: Nicht nur, dass das Studio geräumiger sein muss, sondern es bedarf zusätzlich auch verschiedener Hintergründe und Beleuchtungsmöglichkeiten. Hinsichtlich der Beleuchtung ist auf jeden Fall auf eine ausreichende Deckenhöhe zu achten. Alles unter 2,50 Meter ist zu knapp bemessen, denn es gilt, Vorhänge und Hintergründe gut befestigen zu können.

Farbliche Gestaltung und Licht

Als Fotograf sollten Sie durch Schaffen einer angenehmen Atmosphäre dafür sorgen, dass jeder Kunde sich wohlfühlt in Ihrem Studio. Warme Farben, wie beispielsweise Orange und Rot, sollten gegenüber kalten Farben (beispielsweise Grün und Blau) bevorzugt werden. Für die eigentlichen Aufnahmen ist eine wirklich gute Beleuchtung unabdingbar. Aufgrund der Debatten um Energiesparlampen und des allmählichen Ersetzens der Glühlampen finden immer häufiger LED Birnen Verwendung. Auch in einem Fotostudio können diese zweckmäßig eingesetzt werden, da sie sowohl der punktuellen als auch der flächigen Beleuchtung dienen können.

Mit einer hinreichenden Auswahl an verschiedenen Lampen haben Sie stets Gelegenheit, das Licht individuell einzusetzen. Abgesehen von LED Glühbirnen gibt es auch LED Strahler und LED Röhren, so dass die Vorzüge der LED Technik wunschgemäß einsetzbar sind: Eine lange Lebensdauer und eine hervorragende Energieeffizienz sind hier hervorzuheben.

Die Grundausstattung

Sollten Sie gerade erst dabei sein, Ihr Fotostudio einzurichten, könnte ein Komplettset für Sie das Richtige sein: Bestehend aus einer Studioblitzanlage, Reflexionsschirmen, Lichtformern und Stativen hat man eine gute Ausgangsbasis. Je nach dem, welchem Fotobereich man sich dann ausgiebiger widmen möchte, kann dann entsprechend ergänzt werden.

Die unterschiedlichen Studioblitze haben unterschiedliche Funktionen, die wunschgemäß einsetzbar sind. Als Benutzer einer Studioblitzanlage sollte man sich sorgfältig die Bedienungsanleitung aneignen, um beispielsweise die Leistung regeln zu können. Dunkle Wände des eigentlichen Studios sorgen dafür, dass die Aufnahmen keinen unerwünschten Farbstich bekommen. Zudem ist es von Vorteil, wenn relativ gut schließende Vorhänge oder Jalousien vorhanden sind, um unerwünschtes Tageslicht zurückzuhalten.

Bild: panthermedia.net Dieter Beselt

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