PeNum's Tesfotos - Bilder sagen mehr als tausende Worte



Der 5 EUR Test - Beschreibung und Anleitung für das Testfoto


 

Was ist der 5 Euro Test?

Es geht darum, die Schärfe unterschiedlicher Kameras und deren Objektive untereinander vergleichbar zu machen. Es gibt natürlich viele bessere Möglichkeiten einen solchen Test durchzuführen, allerdings sind diese Tests meistens etwas umständlich. Es soll aber ein Test sein, den jeder in der Lage ist zu machen, ohne dafür viel Zeit und Material zu beanspruchen. Daher der sogenannte 5 Euro Test.


Vorschriften bei der Reproduktion des 5 EUR -Schein

Wie jeder wissen sollte, ist das Reproduzieren von Banknoten eine Ordnungswidrigkeit und es ist nur unter ganz bestimmten Auflagen erlaubt. Damit der 5 EUR Test auf der Homepage von www.digicamfotos.de von der Deutschen Bundesbank aus ordnungswidrigkeitenrechtlicher Sicht nicht beanstandet werden kann, habe ich ihn durch die Deutsche Bundesbank prüfen lassen.

Von der Deutschen Bundesbank wurde das Verfahren der Teilabbildungen des 5 EUR-Scheins erlaubt.

Eine wichtige Einschränkung muss aber beachtet werden!


Nach Aufnahme der Testbilder für die Erstellung des Auschnittes für unseren 5-EUR Test muss die Original-Aufnahme unbedingt wieder gelöscht werden. Es dürfen lediglich die Detailauszüge verwendet werden. Soweit originalen Bilddaten für einen längeren Zeitraum vorbehalten werden oder gar zur Herstellung mit echtem Geld verwechselungsfähiger Ausdrucke verwendet werden sollten, wäre der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit gemäß § 128 Abs. 1 Nr. 2 OWiG erfüllt und wird grundsätzlich mit einer Geldbuße geahndet.

Das wäre die Sache ja nicht wert, also nach der Erstellung der Ausschnitte einfach die Original-Bilder löschen, dann kann auch nichts passieren.


Was benötige ich um das Testbild erstellen zu können?

  •   Kamera mit manuell einstellbarer Blende

  •   Zwei 5 Euro Scheine

  •   Stativ

  •   Reisnägel

  •   Tesafilm

  •   Weißes Blatt Papier (nicht kleiner als DinA5)

  •   Ein Stück freie Wand und ein bißchen Platz

  •   Licht

  •   Ein Bildbearbeitungsprogramm

Die Vorbereitung:

Zuerst wird das weiße Blatt Papier so gefaltet, dass es einem Din A5 Blatt entspricht. Also einfach eine Din A4 Seite in der Mitte falten.

Dann werden die 5 Euro Scheine an dem Blatt befestigt. Das geht am Besten mit etwas Tesafilm. Achtet darauf, dass die Bereiche, die uns später als Ausschnitt dienen sollen (rot markiert), nicht mit Tesafilm überklebt werden.


Das Blatt im Querformat hinlegen und den ersten Schein bündig zur untersten rechten Ecke anbringen. Den zweiten Schein muss man, bevor man ihn anbringt, noch falten und zwar so, dass der künftige Ausschnitt noch sichtbar ist. Wenn Ihr den Schein so faltet wie auf dem Bild unten, macht ihr alles richtig.

Den so gefalteten Schein befestigt ihr bündig zur linken oberen Ecke. Achtet darauf den künftigen Ausschnitt nicht zu überkleben.

Jetzt nehmt Ihr das Din A5 Blatt mit den 2 Scheinen dran und befestigt es an einer Wand. Achtet darauf dass von der Wand weg noch genug Platz frei ist (besonders wichtig für Tele-Objektive), und dass es auch hell genug ist. Reicht das vorhandene Licht nicht aus, muss eben mit Lampen, Strahlern o.ä. nachgeholfen werden (oder ganz einfach den Blitz benutzen).


Die Kamera einstellen:

So sollte eure Kamera eingestellt sein:

  •   Niedrigster Iso-Wert

  •   Alle Einstellungen (Schärfe, Kontrast, Sättigung) auf neutral

  •   Bestes Jpg-Format

  •   Weissabgleich einstellen. Ich würde empfehlen, wenn ihr euch unsicher seid, zuerst ein paar Testbilder zu machen um dem richtigen   Weißabgleich zu treffen. Ist das Bild etwas zu dunkel, kann man auch eine Belichtungskorrektur vornehmen.

  •   Die Kamera auf Blendenvorwahl (Zeitautomatik) einstellen.

  •   Der Autofokus sollte auf die Suchermitte eingestellt sein, also nicht die Kamera den Af-Punkt wählen lassen. Manuell fokussieren ist   natürlich auch möglich, sollte man aber möglichst vermeiden. (menschen machen eben Fehler)

Ist das erledigt, könnt ihr die Kamera auf das Stativ montieren.


Das Stativ ausrichten:

Bevor Ihr das macht, solltet ihr die Brennweite an eurem Objektiv einstellen. Wir haben uns auf drei Brennweiten geeinigt. Die kürzeste, die mittlere und die grösste Brennweite. Am besten fangt ihr mit der kürzesten an.

  •   Den Kopf des Stativs so ausrichten das die Kamera bzw. das Objektiv parallel zum Boden ist.

  •   Das Stativ auf die Höhe bringen, das die Bildmitte (also was Ihr durch den Sucher oder das Display sieht) auf derselben Höhe ist wie der   Torbogen bzw. auf der Höhe der horizontalen Linie im ersten Bild.

  •   Dann das Stativ so lange hin und her positionieren, das der Torbogen (Mitte vom schwarzen Kreuz im Bild oben) in der Mitte des   Sucherfeldes ist und das die obere linke Ecke vom DinA5 Blatt in der oberen linken Ecke mit der linken oberen Ecke des Suchers (oder   des Displays) bündig ist. Es kommt hier nicht darauf an das Ihr Millimeter-Arbeit beim Positionieren des Stativs leistet. Es sollte dennoch   einigermaßen hinkommen.

  •   Kurzum, das Stativ so positionieren das ihr ein ähnliches Bild durch den Sucher sehen könnt wie es im ersten Bild zu sehen ist.

Die Bilder machen:

Bei jeder Brennweite werden drei Bilder gemacht. Eins mit der grössten Blendenöffnung, eins mit zwei vollen Blenden mehr als die grösste Blende (z.B. wenn die grösste Blende 2,8 ist, müsste man für das zweite Bild Blende 5,6 wählen. Hierbei ist die Blendenreihe 1-1,4-2-2,8-4-5,6-8-11-16-22-32 zu beachten), eins mit der kleinsten Blendenöffnung (Sinn und Unsinn die kleinste Blende zu wählen sei mal dahingestellt). Ferner empfehle ich die Bilder mit Selbstauslöser zu machen um ein Verwackeln der Kamera zu vermeiden.

Ok, auf gehts. Zuerst die drei Bilder mit den unterschiedlichen Blenden bei kürzester Brennweite.

Dann die Kamera auf die mittlere Brennweite einstellen. Wer eine Kompakte Kamera hat, an der man die Brennweite nicht ablesen kann, sollte einfach Pi mal Daumen die Mitte nehmen. Das Stativ muss jetzt nochmal neu positioniert werden. Genauso wie ihr das gerade schonmal gemacht habt.

Dann das Ganze nochmal bei grösster Brennweite.

Insgesamt solltet ihr also 9 Jpg Bilder gemacht haben und jedes der Bilder sollte so ähnlich aussehen wie das Bild ganz oben (nur ohne das schwarze Kreuz und die 2 roten Vierecke) ;-)


Die Aufbereitung:

So sollte das aufbereitete Endergebnis aussehen: http://www.digicamfotos.de/4images/details.php?image_id=26686

Ihr seht, jeder der Bildausschnitte ist gleich und diese sind nach Positionierung im Bild (Ecke oder Mitte) und Blende geordnet.

Insgesamt werden es drei Bilder mit jeweils 6 Bildausschnitten. Jedes Bild enthält alle Ausschnitte einer Brennweite.

Wie sieht so ein Ausschnitt genau aus? Jeder Ausschnitt ist 200x200 Pixel groß. Das Auswahlrechteck muss also ein festes Verhältnis von 200x200 Pixel haben. Das Auswahlrechteck wird so positioniert das die linke obere Kante des Rechtecks mit dem "E" bündig ist. So ungefähr sieht dann ein solcher Bildausschnitt aus:

Wichtig ist das ihr die Grösse der Ausschnitte nicht verändert und auch das Bild in keinster Weise nachbearbeitet.

Diesen Ausschnitt nehmt ihr aus der Mitte und aus dem Schein in der Ecke und setzt diese in ein neues Bild. Das neue Bild sollte zum Schluss dann so aussehen wie hier: http://www.digicamfotos.de/4images/details.php?image_id=26686

Um Euch das ganze zu vereinfachen und auch etwas zu vereinheitlich, habe ich hier ein solches Bild ohne Ausschnitte und Blendenangaben. In dieses Bild könnt ihr die jeweiligen Ausschnitte in die dafür vorgesehenen Rechtecke setzen. Die Blendenzahlen, sowie Kameratyp, Objektivtyp und Brennweite müssen auch noch angegeben werden. Hier gibts das "Blankobild".

Wenn ihr das Bild hochladet, solltet ihr diesem noch einen aussagekräftigen Titel geben, damit jeder schon in der Vorschau weiß, um was für ein Testbild es sich handelt. Am besten diese Reihenfolge: Kameratyp, Objektivtyp, Brennweite.


Zu guter Letzt:

Ich hoffe es hat wenigstens ein bißchen Spaß gemacht, und ich hoffe natürlich auch das diejenigen, die sich an so etwas noch nicht rantrauen, den Mut nicht verlieren. Einfach probieren und ggf. im Forum nachfragen. Hier der Thread dazu: http://forum.penum.de/showthread.php?id=8603

Hier beißt keiner. :-)

Meinem herzlichen Dank an unsere User Achromat und Knork, die auf die Idee mit dem 5 EUR Schein gekommen sind, und an unseren User Tomka der diese Seite ausgearbeitet hat.


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